Rettungshunde Info

Zur eigentlichen Unterordnung gibt es genügend Informationen (z.B. in der Hundezeitung). Ich gehe daher nur auf die zwei Besonderheiten beim Rettungshundesport ein:

1. Gruppe

Im Gegensatz zur normalen Unterordnung geht der Hundeführer des abliegenden Hundes mit in die Gruppe. Hierbei wird geprüft, ob der Hund weiterhin ruhig abliegt oder der Belastung nicht standhält und aufsteht. 

2. Kriechen

Sicher eine der am wenigsten akzeptierten Übungen ;-)). Ich kann einem Hund schnell beibringen, durch eine Röhre zu kriechen, aber frei neben dem Hundeführer 'bei Fuß' zu kriechen, bedarf schon einiger Anstrengung.

  1. Die Übung beginnt mit einem Kommando für das Hinlegen. Ich persönlich trenne es vom Kommando 'Platz' und sage z.B. 'Hinlegen'.

  2. Danach verwende ich eine Motivationshilfe mit geringem Reizpotenzial (z.B. Leckerli), die ich dem Hund nah vor die Nase halte. (Bei hohem Reizpotenzial besteht die Gefahr, dass der Hund sofort wieder aufspringt!)

  3. Ich verwende nun das Kommando 'Kriech' und bewege die Futterhand vor der Nase vom Hund weg. (Am Anfang kann ich den Hund auch z.B. unter einer Bank durchkriechen lassen, um zu verhindern, dass er während der Vorwärtsbewegung aufsteht.)

  4. Sobald der Hund auch nur einen Meter hinter der Hand her kriecht, wird mit ruhiger Geste gelobt und der Hund erhält das Futter.

  5. Die Kriechstrecke wird nach und nach gesteigert, bis wir die geforderten 10 Meter erreicht haben. Während der Steigerungsphasen richten wir uns immer mehr auf, bis wir neben dem Hund hergehen können, ohne dass er ebenfalls aufsteht.

Diese Übung erfordert wieder viel Geduld und noch mehr kleine tägliche Wiederholungen.