Rettungshunde Info

Nachstehend einige Tipps aus eigener Erfahrung rund um den Hund und die Ausbildung. Alles natürlich nur Anregungen!

Hundetransport im Auto

Der Hund zählt juristisch als Ladung, die per Gesetz entsprechend zu sichern ist. Am besten fährt man mit der Hundebox. Frei im Auto mitgeführten Hunden müssen anderweitig gesichert werden, wenn sie den Fahrer während der Fahrt behindern können.
Anderenfalls kann von der Polizei bei einer
Kontrolle ein entsprechendes Ordnungsgeld verhängt werden. 



Sicherung des Hundes

Am besten fährt man mit einer nicht zu
großen Hundebox. Für Hunde, die auf den Sitzen  mitgeführt werden: 
Zunächst ein Brustgeschirr mit breiten
Gurten anlegen. Die Rückenöse wird
mit einem Karabinerhaken, wie im Bild
dargestellt, am eingesteckten
Sicherheitsgurt befestigen.

So gesichert hat der Hund die größtmögliche Bewegungsfreiheit mit entsprechender Rückhaltetechnik bei einem Unfall.

Futterration auf den Tag verteilen

Um der berüchtigten Magendrehung vorzubeugen und insbesondere Einsatzhunde immer einsatzfähig zu halten, sollte die tägliche Futterration auf mindestens zwei Portionen (morgens/abends) verteilt werden.

Zeckenschutzimpfung für Hundeführer


Zecken entwickeln sich immer mehr zur allgemeinen Plage, die jederzeit in Wald und Feld auf uns lauert. Auch Hundeführer sind davon betroffen. Zecken können insbesondere die sogenannte Frühsommer-Meningitis (FSME) übertragen. Hier kann mit einer Impfung vorgebeugt werden. Die Kosten übernimmt die Krankenkasse, wenn man in einem der betroffenen Suechengebiete lebt oder angibt, dass man beabsichtigt (irgendwann) dorthin zu fahren.

Bekleidung während der Flächensuche

Auch wenn es insbesondere im Sommer schwerfällt, sollten bei der Flächensuche immer lange Bekleidung und festes Schuhwerk getragen werden. Ein Hasenloch ist schnell übersehen und wenn man durch das Dornengestrüpp oder die Brennesseln gehen muss, freut man sich über lange Hose und lange Ärmel und ggf. noch leichte Handschuhe. Auch gegen die kleinen Zecken-Plagegeister oder Mücken schützt entsprechende Bekleidung. 

Trümmerausbildung - Glasscherben

Ein Trümmertraning z.B. in einem Abbruchhaus ist immer etwas Besonderes. Leider lässt sich nicht verhindern, dass dort auch große Mengen Scherben herumliegen. Insbesondere triebige Hunde sollten dann nicht an der Leine geführt werden.
Grundsätzlich kann ein Hund ohne weiteres über Scherben gehen, ohne sich zu verletzen.
Sobald er aber in der Leine steht, scheidet er sich meist die Pfoten auf. Mit Freifolge ist das
kein Problem.




Leinenzwang - 'Hand-Frei-Führung'


Ob Brut- und Setzzeit oder die Wanderung im Nationalpark. In der Regel muss der Hund an der Leine geführt werden. Damit ich die Hände frei habe, verwende ich eine kleine Flexi-Leine, die ich mit einem Gürtel (oder einer 2. Leine) am Körper befestigt habe. Die Hände sind frei und ich kann entspannter laufen (oder auch Fahrrad fahren). Etwas Training gehört natürlich dazu.

Bei-Fuss-Übungsaufbau

Beim Training der 'Bei-Fuß-Übung' läuft der Hund in vielen Fällen voraus oder geht nicht nah am Bein. Ich habe gute Erfahrungen mit der Methode gemacht, beim Angehen sofort eine Links-Drehung zu laufen. Ich bremse damit den Hund ab und habe ihn sofort nah am Bein. Erst nach der Drehung gehe ich dann in die gewünschte Richtung.

Weitere Tipps werden ständig neu eingestellt.